Reitkonzept

Wir machen Kinder und auch erwachsene Reitanfänger mit dem Pferd vertraut: Putzen und Satteln lernen, Hufe auskratzen etc. Unterstützt werden Sie durch kompetente Reitlehrer und Hilfsreitlehrer.

Reitunterricht gibt es für Kinder ab 6 Jahren. Begonnen wird mit individuellem Unterricht an der Longe. So erfährt man schnell und sicher die Grundsätze des Reitens, bevor man von der Longe gelöst wird. Danach steht im Mittelpunkt, das Pferd eigenständig zu lenken, um anschließend in den Gruppenunterricht zu wechseln.

Speziell für Kinder und Jugendliche wurden eigene Reitabzeichen entwickelt, um auch kleine Reitanfänger zu motiviern. Mit diesen "Meilensteinen" werden den Reitanfängern die Fortschritte aufgezeigt und so können auch Sicherheitsregeln und das theoretische Wissen leichter und schneller vermittelt werden. Erwachsene Neu- und Wiedereinsteiger werden in den Schulzeiten in kürzester Zeit bis zum Anfängerausritt gebracht. Das Ziel ist der sichere Ausritt und das gute Beherrschen und Verstehen des Pferdes und nicht das Turnier.

Ausgebildet wird von Dressur bis M und Springreiten bis A. Im Reitunterricht in kleinen Gruppen wird auf jeden einzelnen Reiter geachtet, individuelle Hinweise gegeben und auch dem Fortgeschrittenen konkrete Tipps zur Verbesserung. So genießen Sie einen abwechslungsreichen und lehrreichen Reitunterricht.

Reitunterricht findet auch bei schlechter Witterung statt, dank unserer zwei Reithallen. Im Außenbereich befinden sich Freigelände, Reitplatz und Round-Pen.

Geboten wird:

  • individueller Reitunterricht an der Longe
  • Abteilungs- / Gruppenunterricht mit selten mehr als 6 Reitern
  • geführte Ausritte in verschiedenen Leistungsniveaus: Als Schritt-Trab-Ausritt auch bereits für fortgeschrittene Anfänger, mit umfangreichen Galoppstrecken und durchs Wasser für Fortgeschrittene
  • günstiges Ponyführen durch die Eltern für Kleinkinder (nach Verfügbarkeit der Ponys)
  • Die angegebene Unterrichtszeit findet in voller Länge auf dem Pferd statt (ab Aufsitzen bis Ende des Unterrichts; ggf. plus Zeit fürs Trockenreiten im Schritt bei der letzten Reitstunde eines Pferdes). Zum Vorbereiten des Pferdes kommen Sie bitte 30-40 Minuten vor Beginn der Reitstunde zum Reitstall.
  • Zuverlässige, für Sie flexible Zeitplanung des Reitunterrichts. Sie können sich täglich für den Folgetag in Ihre Wunschreitstunde eintragen. So können Sie sicher sein, die gewünschten Reitstunden zu erhalten und dennoch Zeit für sonstige Urlaubsaktivitäten zu haben.

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Natur / Oste / Püttenhüpper

Die Ferienhäuser liegen idyllisch zwischen altem Baumbestand und naturbelassenen Teichen. Enten begrüßen Sie am Morgen, Eisvögel fischen in den Seen zwischen den Häusern, Frösche bieten abends ein Konzert und Fledermäuse fliegen im Zickzackkurs durch die Dämmerung. Die Nacht gehört den Eulen, die auf ihrer Jagd lautlos um die Baumwipfel kreisen.

Das saubere Wasser des Flüsschens Oste begrenzt den Ferienpark auf der einen Seite, während herrliche Blumenwiesen und tiefe Waldgebiete vor den Toren des Parks auf Reiter, Radfahrer, Spaziergänger und Wanderer warten.

In Mitte unberührter Natur

Beobachten Sie die diversen Vogelarten, die hier unberührt leben: Brandgänse, Eisvögel und sogar Seeadler kann man rund um den Geesthof entdecken. Die sogenannten Pütten, naturbelassene Bereiche an der Oste, die bei Hochwasser überschwemmt werden, dienen den Vögeln als ideale Brut- und Futtergebiete. Vom nahegelegenen Deich hat man hervorragende Beobachtungsmöglichkeiten.

Die Oste

Die Oste ist ein Nebenfluss der Elbe, sie unterliegt in unserem Bereich den Gezeiten Ebbe und Flut, der so genannten Tide. Das Wasser bewegt sich acht Stunden von der Quelle in Richtung Mündung. Dabei sinkt der Wasserstand des Flusses stetig ab und glänzende Schlickränder erscheinen an den Ufern. Dann - manchmal plötzlich, manchmal allmählich - bewegt sich das Wasser in die andere Richtung und fließt der Schwerkraft des Mondes folgend „bergauf“. Langsam fließt das Wasser zurück in den Fluss, der Wasserstand steigt und die Schlickränder verschwinden. Nach knapp fünf Stunden ist das Hochwasser erreicht und das Schauspiel wiederholt sich von Neuem.

Genießen Sie das Schauspiel von Ebbe und Flut bei einem Spaziergang auf dem Deich, beim ruhigen Angeln in der Oste oder beim Kajakfahren. Richten Sie sich nach den Gezeiten, so wie es die Menschen in unserer Gegend seit Jahrhunderten tun, und fahren Sie hin und zurück mit der Strömung. Die Hoch- und Niedrigwasserzeiten sind jeden Tag und an jedem Ort anders. An der Rezeption erhalten Sie einen Tidenplan.

Die Oste wird nicht als Badegewässer empfohlen. Die Strömung ist stärker als es scheint, sie erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 2 kn (in etwa 3,5 km/h). Nur geübte Schwimmer können da mithalten.
Die Oste ist ein typisches Tidengewässer mit starker (bis zu 3 kn) Strömung. Das Wasser läuft ca. 5 Stunden auf (Flut) bis zum Hochwasser, dann ca. 6 Stunden ab (Ebbe) bis zum Niedrigwasser.

Die Oste fließt auf ihrem Weg durch Marschen und Moore, so dass das Wasser manchmal braun erscheint. Tatsächlich ist die Oste jedoch einer der saubersten und artenreichsten Flüsse Deutschlands. Fernab von Industrie wachsen Zander, Aal und Hechte zu beachtlichen Größen heran. Mit menschlicher Hilfe haben auch der Lachs und der atlantische Stör hier wieder ein Zuhause gefunden.

Einige Schleifen der meandrierenden Oste sind ausgedeicht, so dass sie bei Hochwasser überflutet werden. Die hier entstandenen Wasserflächen, die wir Pütten nennen, sind ein Paradies für seltene Vögel. Wer Glück hat kann hier den Seeadler beobachten.

"Püttenhüpper"

Seit 2012 bieten wir mit unserem neuen Boot "Püttenhüpper" Ausflüge und Boots-Safaris an. Mit diesem kleinen Fahrgastschiff werden Fluss-, Fisch- und Vogelwelt an der Oste näher gebracht. Nach der Brutzeit fahren wir auch direkt in die Pütten hinein.

Beliebt sind auch die Abendfahrten auf der Oste. Durch den abendlichen Glanz des Wassers und die untergehende Sonne wird der Fluss in eine ganz besondere Atmosphäre getaucht.

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Angeln

Die Oste ist eines der besten Zandergewässer in Deutschland.

Fun-Fact:
Während der größte in Deutschland jemals gefangenen Zander 106 cm maß, hat Reiner Gilgasch aus Klint in den letzten Jahren zwei Zander von 96 & 102 cm Länge in der Ostse gefangen. 

Die "Pütten" an der Oste sind große Wasserflächen, die nur bei Hochwasser Verbundung mit der Oste haben. Sie sind die "Kinderstube" vieler Ostefische und an ihren Eingängen halten sich Raubfische besonders gerne auf.

Wichtig! Seit 2009 wurden über 10.000 sehr seltene, unter Artenschutz stehende, Europäische Störe ausgesetzt. Es besteht die Pflicht diese nach dem Fang wieder frei zu lassen als auch den Fang zu melden. Hierbei hilft Ihnen der Park gerne weiter.

Fischereibedingungen:

  • Fischereierlaubnisschein (Angelschein gegen Entgelt) + Tidenkalender: Erhalt an der Rezeption
  • Bundesfischereischein(wünschenswert) aber keine Voraussetzung
  • Mindestalter für selbstständiges angeln: 14 Jahre

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Für Angler bietet der Geesthof drei Angelreviere, je nach Erfahrung.

1. Die Oste:
Dem biologisch sauberen Wasser entsprechend ist der Oste ein sehr fischreiches Gewässer. Der Oste hat in der Höhe des Geesthofs einen sehr guten Bestand an Weißfisch, Aal und riesigen Zandern. Auch Meerforelle und Lachs sind zu finden.

2. Die Angelteiche:
Für Angelanfänger stehen direkt am Rande des Geländes mehrere Teiche zur Verfügung. Diese werden regelmäßig mit neuen Forellen besetzt, sodass das Angelglück nicht zu lange auf sich warten lässt. Hier können alle Köder verwendet werden und es wird keine besondere Ausrüstung benötigt.
Wichtig! Die Fangobergrenze liegt bei 3 Fischen pro Tag und den Erlaubnisschein erhalten Sie an der Rezeption.

3. Der See:
Große Forellen fängt man am Besten in dem hauseigenen See. Dieser wird in unregelmäßigen Abständen mit neuen Forellen (ca. 1200 g) "befüllt". Auch kleine Köderfische können hier zum Angeln verwendet werden. Neben den Forellen finden Sie im See zusätzlich kleine Weißfische.

Hinweis: Wer Hilfe oder ein paar Geheimtipps von einem "Profi" benötigt / möchte, dem wird gegen Entgelt ein Angelscout zur Seite gestellt.

 

Ausrüstung:

Für Weißfischangeln:

  • Rute: 3-4 m, Schnur: 0,25-0,4, Haken: 12er -14er, leichte Strompose, Köder: Maden (weiß & rot), Rotwurm, Teig

Für Aal:

  • Rute: 3-4 m, Schnur: 40er-50er, Grundblei: 80-180 g, Einfachhaken: Größe 2-4 Vorfach ca. 0,35, Köder: Tauwurm, Geflügeleingeweide

Für Zander:

  • Rute: 4-6 m, Schnur: 40er, Haken: Rundstahl Größe 2 Vorfach mind. 50 cm,  Blei: mind. 30 g und schwere Strompose, Köder: Rotaugen, Rotfedern, Barsche, Blinker, Wobbler

Wichtig! Bitte bringen Sie unbedingt Ihre eigene Ausrüstung mit. Es gibt keinen Verleih vor Ort, sondern nur ein Angelgeschäft im Nachbarort.

 


Geschichte des Geesthofs

Anlage Geesthof
Schloss Geesthof um 1890

Die Landschaft wurde durch den Fluss Oste geprägt. Er ließ Marschen und Moore entstehen, er meandriert zwischen den Geesthügeln von Sittensen kommend in Richtung Elbe. In Klint (= Klippe) stößt ein Geesthügel direkt an die Oste und so entstand hier vor langer Zeit eine natürliche Furt, die ein Überqueren der Oste möglich machte und zum Hauptverbindungsweg Hamburg - Stade - Cuxhaven (Nordsee) gehörte.

Die von Brobergen und die Marschalcken

Im Mittelalter gehörte das Elbe-Weser-Dreieck im wesentlichen zum Erzbistum Bremen/Verden. Der Erzbischof von Bremen, vergleichbar mit einem weltlichen Fürsten, hatte seinen Sitz nicht etwa in Bremen, sondern in Bremervörde an der Oste. In dieser Gegend herrschten zwei adelige Geschlechter, die von Brobergen und die Marschalcken, die sich in zahlreichen Fehden erbittert bekämpften. Die von Brobergen besaßen eine Burg an der heutigen Fährstelle Brobergen. Die Marschalcken hatten eine Burg gegenüber des heutigen Geesthofes, die Kranenburg. Hier bauten Sie auch eine Brücke, um die Überquerung der Oste zu erleichtern. Die Marschalcken waren Erbmarschall des Erzbischofs von Bremen und Verden und verfügten in Hechthausen und Kranenburg über die Gerichtsbarkeit. Daran erinnern noch heute der Galgenberg und die Thingstätte im Klinter Wald.

Die Kranenburg war ein zweistöckiger Fachwerkbau, umgeben von Holzpalisaden, breiten Wassergräben und Wallanlagen. Als Raubritter trieben die Marschalcken hier für kurze Zeit gegen Ende des Mittelalters ihr Unwesen. Als die Steuerlasten der Landesherren zu hoch wurden, spannten sie eine Kette über den Fluss und nahmen Flusszoll, zu dessen Einnahme sie aber nicht berechtigt waren. Daraufhin wurde die Burg von den Getreuen des Erzbischofes unter der Federführung der Brobergen belagert. Da die Marschalcken jeden Abend lautstarke Feiergeräusche machten und die Belagerer verhöhnten, steckten diese die Burg kurzer Hand an (angeblich hatten die Marschalcken ihrem letzten Schwein jeden Abend den Schwanz umgedreht, die Belagerer sollten denken, dass jeden Tag ein Schwein geschlachtet würde). Die Kranenburg brannte vollständig ab. Erhalten blieb nur die Kapelle, die 1880 in den Ort Kranenburg verlegt wurde. Die Kranenburg wurde zwar teilweise wieder aufgebaut, diente aber in Zukunft nicht mehr als Hauptwohnsitz der Familie.

Die Marschalcken zogen auf die andere Osteseite, auf den Geesthof. Hier bauten sie einen bestehenden Hof 1566 zum Stammsitz der Familie aus. Er bestand aus einem 2-stöckigen Gutshaus und mehreren Gutsgebäuden, die durch Wall und Graben geschützt waren.

Das Schloss Geesthof um 1890

Im Winter 1553 entbrannte zwischen Hennecke von Brobergen und einigen Knechten der von Marschalcks ein Streit um Holz. Im nachfolgenden Gerangel wurde Hennecke von Brobergen von den Marschalckschen Knechten erschlagen. Der Leichnam wurde auf einen Schlitten gebunden und dieser mit seinem Pferd nach Hause geschickt. Die anschließende Fehde, bei der ein halbes dutzend Höfe in Flammen aufgingen endete mit einem Richterlichen Freispruch für die Marschalckschen Knechte. Hennecke von Brobergen war als "streitsuchend" bekannt und die Knechte gaben an, in Notwehr gehandelt zu haben.

Im Dreißigjährigen Krieg kämpften die Marschalcken und die Brobergen Seite an Seite mit den Schweden gegen die Katholische Liga. Die Brücke, die hier über die Oste führte und den Geesthof mit dem Ort Kranenburg verband, überdauerte den langen Krieg nicht. Die Holzbrücke wurde durch die Schweden beim Herannahen der katholischen Tilly'schen Truppen zerstört. Die Schweden versprachen zwar bei der Zerstörung, sie würden die Brücke bald wieder aufbauen, leider aber ist dies bis heute noch nicht geschehen.

Die Familie von Brobergen starb schließlich aus. Aber auch 2008, als das Schicksal der Fähre in Brobergen diskutiert wurde, sagten einige Einwohner des Dorfes Brobergen: "Was immer auch mit der Fähre passiert, aber die Marschalcks kriegen die nicht!" Inzwischen wird die Fähre, wie auch die Gaststätte, von einem Verein in Brobergen betrieben und bietet sich als schönes Ausflugsziel für eine Fahrradtour an. Wer noch Puste hat, kann nach dem Übersetzen mit der Fähre in Gräpel erneut über die Oste setzen und so eine schöne Rundtour fahren.

1860

Das Gutshaus wurde 1860 auf dem Geesthof in ein Schloss umgebaut und erweitert. Ein italienischer Architekt baute entsprechend der damaligen Mode kleine Türme, Erker und Terrassen. Das Fachwerk wurde verputzt, die Dachrinnen in Putz gelegt. Leider entsprach die Bauweise nicht den norddeutschen Witterungsverhältnissen. Der Frost sprengte den Putz und Wasser drang in das Mauerwerk ein. Das Schloss musste 1899, von Schwamm befallen, abgerissen werden.

Vom Schlosspark zum Campingplatz

Übrig blieb der Marstall, auch Pferdestall, welcher als Pächterhaus diente und heute zum Restaurant ausgebaut wurde. Erhalten blieben auch Teile des Schlossparks. Vor allem der Wirtschaftsgarten (Obst und Gemüse) wurde auch nach dem Abriss des Schlosses weitergeführt. Der Schlosspark ist der heutige Campingplatz, viele alte Parkbäume sind hier erhalten geblieben und könnten uns interessante Geschichten erzählen.

In den 20er Jahren, als die Fähre vom Geesthof nach Kranenburg noch in Betrieb war, beschwerte sich der Fährmann in Kranenburg, dass sich das Fährseil an dem die Fähre gehalten wurde, immer wieder an festen Gegenständen, die auf dem Ostegrund liegen mussten, verhakte. Daraufhin wurde ein Taucher eingesetzt, um diese Gegenstände zu untersuchen. Er stellte zum einen fest, dass in der Oste große Stümpfe von riesigen Eichenpfählen vorhanden waren, die Reste der ersten Klappbrücke über die Oste aus dem 14./15. Jahrhundert, zum anderen wurden aber auch Holzteile gefunden, die von einem Wrack stammen mussten. Es waren Eichenhölzer, die zu einem Bug eines größeren Schiffes gehörten.

Wie kam ein solches Schiff in die Oste?

Die zu dieser Zeit verkehrenden Osteewer waren viel kleiner. War es ein Schiff des Erzbischofs von Bremen? Vielleicht war das Schiff in der Auseinandersetzung mit der Kranenburg zu Schaden gekommen? Oder war es eines der sagenumwobenen Schiffe des Klaus Störtebekers, der im Jahre 1401 in Hamburg geköpft wurde und dessen Flotte sich danach auflöste und verschwand? Zu der Flotte gehörten sogenannte "Leichter", kleinere Plattbodenschiffe, mit denen man in flache Gewässer fuhr, um die Beute verstecken zu können. Als sicher gilt, dass aus dem Land Hadeln und der Oste, freiheitsliebende Gesellen, zu den "Likedeelern" des Klaus Störtebekers gehörten und nach seiner Hinrichtung wieder in ihrer Heimat untergetaucht sind.

1949 schließlich brannten alle Gebäude des Geesthofes bis auf das damalige Pächterhaus, das heutige Restaurant, nieder. Bei diesem Großbrand, begünstigt durch lange Trockenheit und einen scharfen Wind, brannten 35 Gebäude in Klint, die meisten davon reetgedeckt ab. 18 Gebäude, die bereits Feuer gefangen hatten, konnten von den 14 Freiwilligen Feuerwehren, die aus der Umgebung zusammengezogen wurden, gerettet werden.

Der Geesthof als Ferienanlage

1971 wurde der Schlossgarten dann zunächst in einen Campingplatz umgewandelt. Und so wandelte und wuchs langsam der Ferienpark Geesthof:

  • 1971 entstand der Campingplatz
  • 1990 wurden die ersten Ferienhäuser gebaut
  • 1992 öffnete das Badeparadies die Pforten für unsere Feriengäste
  • 2001 wurde der Pferdestall umgebaut
  • 2003 wurde das Restaurant umfassend saniert
  • 2008 wurde unsere Anmeldung erweitert
  • 2009 entstand der See mit Sandstrand vor dem Ferienpark - der Geestsee
  • 2010 wurde der neue Schiffsanleger an der Oste gebaut
  • 2011 wurde die zweite Reithalle gebaut, auch wurde die Pütte auf der anderen Seite der Oste fertig gestellt
  • 2012 wurde der Püttenhüpper im Beisein des Niedersächsichen Ministerpräsidenten David McAllister getauft

Im Park entstand ein ganzes Dorf aus unterschiedlichen Holzhäusern, dazu gehören auch die Teiche an den Häusern. Als Gast sollen Sie den Alltag vergessen und sich durch die Ruhe und die unberührte Natur, ebenso wie durch den Palmengarten im Badeparadies, in eine andere - eben Ferienwelt - versetzen lassen.

Durch den alten Baumbestand an Linden, und Buchen und unsere Tiere in der Ferienanlage, wie Pferde, Ponys, Enten, Hühner und Katzen, wird die Erinnerung an das ehemalige Gut Geesthof und sein Schloss wieder wach.

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