Westernreiten grenzenlos:
Entspannter Urlaub auf entspannten Pferden

Rhön
Italien Toskana
Hunsrück

Der lockere Westernreitstil wird nicht nur von eingefleischten Cowboys und -girls geschätzt, sondern kommt vor allem Anfängern, Spät- und Wiedereinsteigern entgegen, die sich unverkrampften Reitunterricht wünschen und möglichst bald von Platz und Halle in die freie Natur wechseln möchten.

Um einfach in den Westernsattel zu steigen und auf einem sicheren, verlässlichen Pferd die Natur zu genießen muss man nicht unbedingt über den Atlantik fliegen: Auch gleich vor der Haustüre und in vielen beliebten europäischen Urlaubsländern warten Quarter Horse, Paint, Criollo & Co. auf erholungswillige Reiter.

In der Rhön (in Urnshausen & Unterkatz), der Lüneburger Heide, im Bayerischen Wald, Hunsrück oder Emsland haben herzliche Gastgeber freundliche und sichere Westernpferde zu bieten. Sonnenhungrige finden in der Toskana ihr passendes Reiseziel und können zwischen Intensivkursen für Einsteiger, Unterricht in Horsemanship, langen und kurzen Trailritten, Kinderferien oder Einzelstunden in Western-Spezialdisziplinen wie dem Roping wählen. Auch die Unterkünfte bieten etwas für jeden Geschmack und Geldbeutel: Von Pension über Ferienhaus oder Holzhütte bis hin zum stilvoll eingerichtetem Landgut mit gehobenem Ambiente ist die ganze Palette vorhanden. Cowboyhut-Zwang besteht dabei übrigens nirgends!


Westernreiten: Definition

Einzelunterricht
Aufsatteln
Freiheit

Diese Reitweise entstand in Amerika, als das Land von den Spaniern besiedelt wurde. Die Grundlage ist also die spanische Reitweise, die wiederum mit der klassischen verwandt ist. Sie wurde jedoch an die neuen Anforderungen angepasst. Die Cowboys brauchten einen sitzbequemen Sattel und ein ausdauerndes Pferd mit bequemen Gängen, damit sie es auch den ganzen Tag im Sattel aushielten.

Es werden daher Pferde mit einer Widerristhöhe bis zu 160 cm und einem „rechteckigen Körperbau“ bevorzugt. Bekannte Pferderassen, die sich besonders gut zum Westernreiten eigenen sind Quarter Horses, Paint Horses, Criollos oder Appaloosas.

Beim Westernreiten wird auf die Vorbereitung des Pferdes durch Bodenarbeit Wert gelegt. Im Unterschied zu Klassikreitern steht dabei jedoch weniger die Gymnastizierung des Pferdes als viel mehr das Fördern seiner Gelassenheit und seines Gehorsams gegenüber dem Menschen im Vordergrund. Die Hilfen sind so ausgelegt, dass man mit möglichst wenig Aufwand alles vom Pferd verlangen kann und das Pferd möglichst einhändig lenken kann. D.h. das Pferd wird mit feinsten Impulsen geritten.

Den Pferden wurden zudem zwei "neue" Gangarten beigebracht: Jog und Lope. Jog ist eine Trabvariation und Lope ist eine Variation des Galopps. Zu den Disziplinen des Westernreitens, die auch als Turniersport betrieben werden, zählen zum Beispiel das so genannte Reining, das Freestyle Reining, das Trail, das Western Pleasure und das Western Horsemanship