Große Hengste, berühmte Mutterlinien und Zuchtkonzepte, die den internationalen Pferdesport geprägt haben: Vom 12. bis 16. Oktober 2026 führt unsere Gestütsrundreise von Westfalen bis ins Herz der belgischen Springpferdezucht.
Dabei geht es nicht um klassische Gestütsbesichtigungen. Gemeinsam mit dem Hippologen Dirk Willem Rosie erhalten die Teilnehmer persönliche Einblicke in ausgewählte Zuchtbetriebe, sprechen mit Menschen hinter erfolgreichen Pferden und erfahren, welche Entscheidungen moderne Sportpferdezucht prägen.
Fünf Betriebe, fünf besondere Einblicke
Den Auftakt macht Sportpferde Beckmann im Münsterland, wo unter anderem der Grand-Prix-erfolgreiche Bundeschampion Callaho’s Benicio seinen Lebensabend verbringt.
In Belgien führt die Reise weiter zur Stoeterij Van de Heffinck, die eng mit großen Namen wie Clinton, Heartbreaker und Vivant van de Heffinck verbunden ist.
Ein besonderer Höhepunkt wartet bei Joris De Brabander und Stal de Muze. Der Tierarzt und Embryotransfer-Pionier baute einen der einflussreichsten Springpferdezuchtbetriebe Europas auf. Pferde wie Nabab de Rêve und Weltmeister Vigo d’Arsouilles haben die internationale Zucht nachhaltig geprägt.
Weiter geht es zum Gestüt T&L von Luc Tilleman, Heimat des Stempelhengstes Toulon, bevor auf der Rückreise mit der Hengststation Hoffrogge noch einmal Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitspferdezucht zusammenkommen.
Einblicke, die man nicht einfach buchen kann
Der besondere Wert dieser Reise liegt nicht allein in den Namen auf der Route. Es ist die Kombination aus persönlich organisierten Fachbesuchen, direkten Gesprächen und der hippologischen Begleitung durch Dirk Willem Rosie.
Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung in Pferdezucht und Reitsport, seiner früheren Tätigkeit beim KWPN, als Fachjournalist, Dozent und Mitbegründer von HorseTelex kann er Blutlinien, Pferde und Zuchtentscheidungen in ihren internationalen Zusammenhang einordnen.
So entsteht innerhalb von fünf Tagen ein Blick hinter die Kulissen der europäischen Spitzenzucht, den man sich als Einzelreisender nur schwer in vergleichbarer Form zusammenstellen könnte.
Pferdezucht trifft belgische Lebensart
Zwischen den Gestütsbesuchen bleibt Zeit für eine andere Seite Belgiens. Zwei Nächte verbringt die Gruppe mitten im historischen Gent. Eine Führung durch die Sankt-Bavo-Kathedrale mit dem berühmten Genter Altar sowie eine Brauereibesichtigung mit Verkostung gehören ebenfalls zum Programm.
Gestütsrundreise Belgien auf einen Blick
Termin: 12.–16. Oktober 2026
Dauer: 5 Tage / 4 Nächte
Route: Westfalen – Flandern – Gent – Ruhrgebiet
Schwerpunkt: Dressur- und Springpferdezucht
Hippologische Leitung: Dirk Willem Rosie
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