Westernreiten

Katja van Leeuwen Reitferienvermittlung

Westernreiten

Hier finden Sie Reiterhöfe, die Westernreiten anbieten; entweder ganz im klassischen Sinne oder als "Freizeitreitweise" im Westernsattel.

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Die Reitweise der Cowboys: Westernreiten

Das Westernreiten ist eine Reitweise, die zur Zeit der spanischen Besiedelung des amerikanischen Kontinents entstanden ist. Es basiert auf den Grundlagen der spanischen Art des Reitens, die wiederum mit der klassischen Reitweise verwandt ist.

Da in der Neuen Welt andere Anforderungen herrschten als in Europa, passten die Cowboys den Reitstil an: Sie brauchten einen sitzbequemen Sattel und ein ausdauerndes Pferd mit bequemen Gängen. Nur so ließ es sich den ganzen Tag auf dem Pferderücken aushalten.

Westernreitunterricht: Auf das richtige Pferd setzen

Zu den bekanntesten Pferderassen im Westernreiten gehören das Quarter Horse, das Paint Horse, der Criollo und der Appaloosa. Sie eignen sich besonders gut zum Westernreiten, da sie im Laufe der Zeit für diesen Reitstil gezüchtet wurden und über bestimmte Eigenschaften verfügen, die dafür wichtig sind.

Die typischen Westernpferderassen sind mit einer Widerristhöhe von bis zu 160 cm relativ klein und haben einen eher rechteckigen Körperbau. Dadurch sind sie flink und wendig, was gerade bei der Arbeit mit den Rindern enorm wichtig war.

Sie verfügen über ein ruhiges und freundliches Wesen, sind sehr lernfähig und lassen sich leicht trainieren. Und obwohl sie sensibel sind, sind sie nervenstark – ebenfalls ein Relikt aus der Zeit der Cowboys. Manche Rassen, wie etwa das Quarter Horse oder das Paint Horse, verfügen darüber hinaus einen Instinkt, selbstständig und ohne Einwirkung einem Rind zu folgen. Auch dieser sogenannte „Cow Sense“ stammt aus vergangenen Zeiten.

Allerdings lassen sich darüber hinaus viele andere Rassen zum Westernreitpferd ausbilden. Besonders Haflinger haben sich dabei beliebt gemacht und werden gerne augenzwinkernd „Alpenquarter“ genannt.

Westernreitunterricht: Von der Pike auf gelernt

Bei der Ausbildung des Westernpferdes steht im Unterschied zur klassischen Reiterei weniger die Gymnastizierung des Pferdes im Vordergrund. Viel mehr wird stattdessen großen Wert auf die Vorbereitung des Tieres durch Bodenarbeit gelegt. Dabei liegt der Fokus darauf, Gelassenheit und Gehorsam des Pferdes gegenüber dem Menschen zu Fördern. Denn diese Eigenschaften waren besonders wichtig beim Viehtreiben durch die raue Natur.

Beim Westernreiten geht es darum, mit so wenig Anstrengung wie möglich mit dem Pferd zu kommunizieren und trotzdem die vollständige Kontrolle zu haben. Bedeutet, dass die Hilfen beim Reiten so ausgelegt sind, dass man mit möglichst wenig Aufwand alles vom Pferd verlangen kann. Charakteristisch ist bei der Reitweise auch, dass man das Pferd weitestgehend einhändig lenken kann. Dementsprechend wird das Tier mit feinsten Impulsen geritten. Das geht nicht nur über die Zügel, sondern vor allem über Gewichts- und Schenkelhilfen.

Entspannten Schrittes unterwegs

Zusätzlich lernten die Pferde zwei „neue“ Gangarten: Jog und Lope. Jog ist eine langsame und bequeme Variation des Trabs. Beim Lope handelt es sich um einen langsameren Galopp. Bei beiden Gangarten ermöglichen es dem Reiter, bequem im Sattel sitzen zu bleiben. Dabei lernen die Tiere das Tempo nach dem Impuls wie etwa der Hilfe zum Jog, auch auf längeren Strecken zu halten, ohne dass der Reiter wie zum Beispiel in der englischen Reitweise immer wieder einwirken muss.

Westernreiten: Der Sattel

Um den ganzen Tag möglichst bequem im Sattel sitzen zu können, wurde dieser angepasst: Der Westernsattel ist größer und schwerer als der beim Englischen Reiten, das Gewicht des Reiters oder der Reiterin wird auf dem Pferderücken weitflächiger verteilt. Der hohe hintere Rand sorgt auch bei schnellen Wendungen für ausreichende Sicherheit. Das war nicht nur für die Cowboys ein wichtiger Faktor, sondern bietet allen Reitern, die entspannt im Sattel sitzen möchten, halt. Egal ob Profi, Anfänger, Spät- oder Wiedereinsteiger.

Westernreiten als Turniersport

Zu den Disziplinen des Westernreitens, die auch als Turniersport betrieben werden, zählen zum Beispiel das sogenannte Reining, das Freestyle Reining, das Trail, das Western Pleasure und das Western Horsemanship.

Reining und Freestyle Reining

Beim Reining geht es darum, im Galopp viele rasante Lektionen präzise auszuführen. Dazu gehören Drehungen (Spins), Tempowechsel, Stopps wie den Sliding Stopp (die Hinterhand sitzt beinahe auf dem Boden, während die Vorderbeine weiterlaufen) und Rückwärtsrichten (Back Up). Dabei wird eine vorgeschriebene Aufgabe, das sogenannte Pattern, geritten.

Im Freestyle Reining muss der Reiter ein eigenes Pattern zu einer passenden Musik ausführen, die er selbst auswählt. Dabei steht es dem Reiter frei, ob er dabei ein passendes Kostüm tragen möchte und ob er mit oder ohne Sattel und Zaumzeug reitet.

Trail

Hier werden Situationen simuliert, die beim Wanderreiten (Trail) vorkommen können. Dazu gehören Geschicklichkeitsaufgaben wie Weidetore ohne absitzen zu öffnen oder Holzbrücken überqueren. Wichtig ist, dass das Pferd dabei ohne große Hilfen des Reiters ruhig, geschmeidig und selbstständig durch die Hindernisse geht. Dabei werden nicht nur verschiedene Gangarten, sondern auch seitwärts- und rückwärtsgehen gefordert.

Western Pleasure

Western Pleasure ist eine Disziplin, die in der Gruppe geritten wird und bei der der Richter die Reiter anweist. Das Vergnügen steht im Mittelpunkt, während Pferd und Reiter die Grundgangarten Walk (Schritt), Jog und Lope reiten oder sich Rückwärtsrichten müssen.

Western Horsemanship

Beim Western Horsemanship geht es in erster Linie nicht um das Pferd. Stattdessen wird die Leistung des Reiters, wie etwa durch Haltung und Hilfengebung, bewertet. Die Aufgaben sind sehr anspruchsvoll und setzen eine enorme Kontrolle des Pferdes voraus, um sie exakt ausführen zu können.

Westernreiten: Entspannter Urlaub auf entspannten Pferden

Der lockere Westernreitstil wird nicht nur von eingefleischten Cowboys und –girls geschätzt, sondern kommt vor allem Anfängern, Spät- und Wiedereinsteigern entgegen, die sich unverkrampften Reitunterricht wünschen und möglichst bald von Platz und Halle in die freie Natur wechseln möchten.

In der Rhön haben herzliche Gastgeber freundliche und sichere Westernpferde zu bieten. Sonnenhungrige finden in der Toskana ihr passendes Reiseziel und können zwischen Intensivkursen für Einsteiger, Unterricht in Horsemanship, langen und kurzen Trailritten, Kinderferien oder Einzelstunden in Western-Spezialdisziplinen wie dem Roping wählen.

Auch die Unterkünfte bieten etwas für jeden Geschmack und Geldbeutel: Von Pension über Ferienhaus oder Holzhütte bis hin zum stilvoll eingerichtetem Landgut mit gehobenem Ambiente ist die ganze Palette vorhanden. Cowboyhut – Zwang besteht dabei übrigens nirgends!